SPD, Thomas Oppermann, MdB

Bund fördert erstmals Händel-Festspiele

Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) wird der Haushaltsausschuss des Bundestages heute erstmals beschließen, die Händelfestspiele in Göttingen und Halle zu fördern. Die SPD hat 200.000 Euro beantragt. Wie hoch die Förderung sein wird, hängt jetzt von der Koalition ab.

"Die Mittel werden der exzellenten und international hochgeachteten Barockmusik in Göttingen und Halle einen Schub geben", freute sich Thomas Oppermann. "Ohne unseren Impuls würde es die Bundesmittel nicht geben", betonte der Göttinger Abgeordnete. Voraussetzung dafür war, dass es Oppermann bereits 2009 gelungen war, einen neuen Titel "Händel-Festspiele" in den Entwurf des Bundeshaushaltsplanes 2010 einzubringen.

Die beiden partnerschaftlich verbundenen Händel-Festspiele sollen sich mit der Förderung zu einem weltweiten Zentrum der Barockmusik weiterentwickeln und ein fester Bestandteil im internationalen Festspielkalender werden. "So werden die Händel- Festspiele zu einem Impulsgeber für innovative zeitgemäße Projekte im Bereich der Barockmusik", erläutert Thomas Oppermann.

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen gelten weltweit als das älteste Festival für Barock-Musik. Sie wurden 1920 erstmals durchgeführt, finden jährlich statt und pflegen das Werk des großen Komponisten. Es wird von einem internationalen Publikum besucht. Die Opernproduktionen der Festspiele in Göttingen und Halle sind die zentralen Programmbestandteile beider Festivals.

Hierbei knüpfen beide Festspiele an ihre eigene Tradition an, die seit den 1920er Jahren immer wieder gerade mit innovativen Produktionen von Barockopern entscheidende Impulse für die weltweite Beschäftigung mit der für die deutsche Musikgeschichte so prägende Musik des 18. Jahrhunderts gegeben haben.


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