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SPD - Vertrauen in Deutschland | Thomas Oppermann, MdB

Oppermann besucht Göttinger Bundespolizei

„Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen“, resümierte Thomas Oppermann nach seinem Besuch in der Dienststelle der Bundespolizei am Bahnhof in Göttingen. Im Rahmen seiner Sommerreise traf er sich mit Kontroll- und Streifenbeamten der Tagesschicht sowie Vertretern des Personalrates zu einem Gedankenaustausch. Klar wurde: Durch die zunehmenden Flüchtlingsbewegungen hat sich auch die polizeiliche Arbeit verändert. „Die Bundespolizei übernimmt verstärkt klassische Grenzschutzaufgaben. Die polizeilichen Aufgaben werden in nächster Zeit nicht weniger werden, deshalb ist es richtig, dass der schleichende Stellenabbau gestoppt wurde. Ohne eine personelle Verstärkung wird es aber nicht gehen“, so Oppermann. Es gehe dabei nicht nur um die Absicherung von Großereignissen, sondern auch um den Kampf gegen Alltagskriminalität, die im Verantwortungsbereich der Bundespolizei liege. Dies bestätigten auch der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover Thomas Osterroth, Polizeidirektor Peter Jördening, der Vorsitzende des Bezirkspersonalrates Martin Schilff, Personalrat Stefan Voigt und Polizeihauptkommissar Andreas Perlebach, Dienstgruppenleiter der Tagesschicht. Die rund 40 Beamtinnen und Beamten im Göttinger Bundespolizeirevier arbeiteten an der Belastungsgrenze, auch menschlich, da sie auch die vielen Schicksale der Flüchtlinge nicht unberührt ließen. „Es müssen ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden, um das Personal der Bundespolizei um mindestens 3000 Polizistinnen und -polizisten zu erhöhen. Hierfür wird sich die SPD-Bundestagsfraktion in den anstehenden Haushaltsverhandlungen mit Nachdruck einsetzen“, so Oppermann abschließend.