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SPD - Vertrauen in Deutschland | Thomas Oppermann, MdB

Krankenhausreform: SPD setzt sich mit wichtigen Forderungen durch

Oppermann und Lauterbach informieren Vertreter der Krankenhäuser im Landkreis Göttingen

Welche Auswirkungen hat das neue Krankenhausstrukturgesetz auf die Versorgung der Patienten im Landkreis Göttingen? Darüber diskutierten Thomas Oppermann MdB und Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB, Gesundheitsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, am 5. Oktober 2015 in den Räumen des Agaplesion-Krankenhauses Neu Bethlehem in Göttingen mit Geschäftsführern und ärztlichen Direktoren der ansässigen Krankenhäuser im Landkreis Göttingen. Ebenfalls eingeladen war Verbandsdirektor Helge Engelke von der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG).
Zwei Drittel der Krankenhäuser in Niedersachsen würden Verluste erwirtschaften. Durch das neue Gesetz, so äußerten sich die anwesenden Geschäftsführer, befürchte man weitere wirtschaftliche Belastungen.
Oppermann und Lauterbach nahmen die Kritikpunkte der Krankenhäuser auf und informierten zum aktuellen Sachstand des Gesetzgebungsverfahrens. Wenige Tage zuvor hatten Vertreter der Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD sowie der Bundesländer eine Einigung über grundlegende Punkte erzielen können. Dabei konnte sich die SPD-Bundestagsfraktion mit wesentlichen Forderungen durchsetzen. Dazu gehört, dass der bisherige Versorgungszuschlag in voller Höhe durch einen zweckgebundenen Pflegezuschlag ersetzt wird, mit dem vor allem die Krankenhäuser gefördert werden sollen, die in mehr Pflegepersonal investieren. Beschlossen wurden darüber hinaus Maßnahmen zur Schließung der bisher bestehenden Versorgungslücke zwischen stationärer und pflegerischer Behandlung sowie die Fortführung und der Ausbau des Hygieneprogrammes in Krankenhäusern.

Foto: Agaplesion