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SPD - Vertrauen in Deutschland | Thomas Oppermann, MdB

Mehr Geld für Sprachdozenten

Oppermann: „Bildung nicht zum Nulltarif“

„Die Lehrkräfte für Sprach- und Integrationskurse leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen der Integration von Flüchtlingen. Dafür müssen sie vernünftig bezahlt werden. Denn Bildung gibt es nicht zum Nulltarif“, freut sich Thomas Oppermann (SPD) über den Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, der künftig eine Mindestvergütung von 35 Euro für Lehrkräfte in den Sprach- und Integrationskursen sicherstellt.

Schon im August 2015 hatte sich Oppermann im Rahmen seines Besuches im Erstaufnahmelager in Friedland mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière über die Problematik einer guten Lehre bei unzureichender Vergütung der Honorarkräfte informiert. Nach seiner Teilnahme an einem Deutschkurs zeigte sich Oppermann von der Arbeit beeindruckt und versprach, sich für eine bessere Bezahlung einzusetzen.

„In diesem Jahr müssen doppelt so viele Kurse bereitgestellt werden als im Vorjahr. Die bislang gezahlten Gehälter reichen bei Weitem nicht aus, um genügend qualifizierte Lehrer anzuwerben“, stellt Thomas Oppermann fest. Deshalb sei dieser Beschluss wichtig, der das Bundesinnenministerium ermächtigt, den Kostenerstattungssatz für die Integrationskurse auf bis zu vier Euro pro Teilnehmer und Unterrichtseinheit zu erhöhen. Mit diesem erhöhten Kostenerstattungssatz soll dann eine Mindestvergütung der Lehrer von 35 Euro pro Unterrichtseinheit garantiert werden. „Das Innenministerium muss sicherstellen, dass die entsprechenden Anbieter der Kurse diese Mindestvergütung auch an die Lehrkräfte auszahlen“, so Oppermann abschließend.