Thomas Oppermann

Insgesamt 50 Milliarden Euro Corona-Soforthilfe wird der Bund speziell für Kleinstunternehmen und Soloselbständige zur Verfügung stellen – Unterstützung, von der auch der Kulturbereich profitieren wird. Das Gesetz steht am Mittwoch im Bundestag zur Abstimmung. „Die Corona-Pandemie nimmt vielen Kulturschaffenden wichtige Einnahmemöglichkeiten, weil das öffentliche Leben stark eingeschränkt ist. Die Soforthilfe des Bundes ist unerlässlich, um die wirtschaftliche Existenz zu sichern und damit die Kultur- und Kreativwirtschaft unbürokratisch zu unterstützen“, so Thomas Oppermann (SPD), Göttinger Bundestagsabgeordneter und Vizepräsident des Deutschen Bundestages.

Thomas Oppermann: „Die Krise trifft den Kulturbereich sehr schwer. In Stadt und Landkreis Göttingen gibt es eine sehr lebendige Kultur- und Kreativszene, die unsere Unterstützung benötigt. Häufig verfügen Freiberufler und Solounternehmer nicht über Sicherheiten oder weitere Einnahmen, müssen aber trotz möglicher Umsatzeinbußen weiterhin ihre laufenden Betriebskosten wie Mieten oder Leasingraten finanzieren. Neben der Hilfe des Bundes kann auch jeder Einzelne unterstützen, und bereits gekaufte Eintrittskarten spenden oder Gutscheine erwerben. Jede Unterstützung zählt.“

Um ihre wirtschaftliche Existenz zu sichern, erhalten Soloselbständige, Freiberufler und Kleinstunternehmen eine finanzielle Soforthilfe, wenn sie infolge der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Die Soforthilfe beträgt bis zu 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate bei bis zu fünf Beschäftigten. Bei bis zu zehn Beschäftigten sind es bis zu 15.000 Euro. Die Abwicklung soll elektronisch über die Länder und Kommunen erfolgen.